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Rethmar

Mehr Verantwortung für Rethmar
Mehr vor Ort entscheiden. Weniger Rathausbürokratie. Starke Vereine und eine Ortschaft, die selbst gestalten kann.

Mehr Verantwortung für Rethmar

Rethmar braucht keinen Ortsrat, der nur zuhört, nickt und am Ende darauf warten muss, was im Rathaus entschieden wird. Rethmar braucht einen Ortsrat, der selbst handeln kann. Mit eigenem Budget, klarer Verantwortung und der politischen Kraft, Entscheidungen von unten nach oben durchzusetzen.

Viel zu oft werden Themen, die direkt den Ort betreffen, im Rathaus festgehalten: Grünflächen, Wege, kleine Anschaffungen, Vereinsfragen, örtliche Veranstaltungen, Treffpunkte, Pflege des Ortsbildes oder einfache Verbesserungen im Alltag. Dann wird geprüft, verwiesen, geschoben und gewartet. Am Ende kostet es Zeit, Personal und Nerven. Für die Bürgerinnen und Bürger ist entscheidend, ob etwas erledigt wird, nicht ob es durch drei Fachdienste gelaufen ist.

Wir Freie Demokraten wollen diesen Ablauf ändern. Was Rethmar betrifft, muss auch in Rethmar entschieden werden können. Der Ortsrat soll nicht länger Bittsteller gegenüber der Stadtverwaltung sein, sondern ein starkes Gremium mit echtem Budget, eigenen Prioritäten und klarer Verantwortlichkeit. Wer vor Ort entscheidet, muss sich auch vor Ort erklären. Genau das ist demokratischer als Entscheidungen, die irgendwo im Rathaus hängen bleiben.

Dafür braucht es größeren finanziellen Spielraum. Der Ortsrat muss über Mittel verfügen, mit denen kleinere Maßnahmen schnell und eigenständig umgesetzt werden können: Pflege von Flächen, Unterstützung von Vereinen, Anschaffungen, Bänke, Wege, Treffpunkte, Naschwiesen, Veranstaltungen oder Verbesserungen im Ortsbild. Nicht jede Kleinigkeit darf zur Verwaltungsakte werden.

Dieser Druck von unten ist notwendig. Denn eine Verwaltung wird nicht schlanker, wenn man ihr immer neue Aufgaben, Stellen und Zuständigkeiten gibt. Sie wird nur schlanker, wenn Aufgaben tatsächlich verlagert, vereinfacht oder gestrichen werden. Starke Ortsräte sind deshalb kein Zusatz zur Rathausverwaltung, sondern ein Gegengewicht. Mehr Verantwortung vor Ort bedeutet weniger Zentralismus im Rathaus.

Das gilt auch für Vereine, Feuerwehr und Ehrenamt. Wer sich vor Ort engagiert, braucht keine Bevormundung aus dem Rathaus. Vereine wissen selbst, was sie brauchen. Feuerwehren kennen ihre praktischen Anforderungen. Ehrenamtliche wollen gestalten, nicht Formulare füllen. Die Stadt soll unterstützen, aber nicht alles kontrollieren.

Auch bei Grünflächen wollen wir mehr Verantwortung vor Ort. Ungepflegte Flächen dürfen nicht als Artenvielfalt verkauft werden. Rethmar braucht gepflegte Bereiche und gezielte Naschwiesen mit Himbeersträuchern, Apfelbäumen, Schatten und Früchten für alle Bürgerinnen und Bürger. Das ist konkret, sichtbar und nützlich: für Natur, Aufenthaltsqualität und den Ortsteil.

Unser Ziel ist ein Rethmar, das nicht auf Erlaubnis aus dem Rathaus wartet. Ein starker Ortsrat soll vor Ort entscheiden, Prioritäten setzen, Budgets verantworten und Ergebnisse liefern. So entsteht Druck auf die Verwaltung, Aufgaben abzugeben, Kosten zu senken und Bürgern, Vereinen und Ortsteilen wieder mehr zuzutrauen.

Troben Krause
1 Torben Krause
Entscheidungen gehören dorthin, wo die Menschen leben.
Elmar Sairally
Starke Ortsteile brauchen Menschen, die zuhören und anpacken.
3 Jonas Renz
Gute Politik braucht klare Regeln, klare Entscheidungen und weniger Bürokratie.
4 Matthias Digwa
Rethmar braucht mehr wirtschaftliche Vernunft, weniger Bürokratie und wieder Vertrauen in die Menschen vor Ort
  • Mehr Verantwortung vor Ort

    Rethmar soll mehr selbst entscheiden können. Der Ortsrat kennt die Wege, Plätze, Grünflächen, Treffpunkte und Anliegen vor Ort besser als das Rathaus. Deshalb sollen Entscheidungen, die Rethmar betreffen, nicht unnötig zentral verwaltet werden. Wir wollen mehr Vertrauen, schnellere Umsetzung und weniger Bürokratie bei örtlichen Maßnahmen.v

  • Gepflegte Ortsteile und funktionierende Infrastruktur

    Gepflegte Wege, ordentliche Grünflächen, sichere Straßen und funktionierende öffentliche Plätze sind keine Nebensache. Sie prägen den Alltag der Menschen. Wenn Aufgaben liegen bleiben, muss klar sein, wer verantwortlich ist und wann umgesetzt wird. Der Bauhof muss verlässlich arbeiten; wenn das nicht gelingt, müssen auch örtliche Dienstleister beauftragt werden können.

  • Vereine, Feuerwehr und Ehrenamt stärken

    Rethmar lebt vom Engagement seiner Vereine, der Feuerwehr und vieler Ehrenamtlicher. Wer Verantwortung übernimmt, darf nicht durch Bürokratie ausgebremst werden. Wir wollen verlässliche Unterstützung, klare Ansprechpartner und mehr Freiheit bei der Umsetzung. Ehrenamt braucht Vertrauen statt unnötiger Vorschriften.

  • Weniger Rathausbürokratie

    Nicht jede Entscheidung muss durchs Rathaus. Wenn kleinere Maßnahmen vor Ort sinnvoll sind, sollen sie nicht an langen Verfahren, unklaren Zuständigkeiten oder immer neuen Prüfungen scheitern. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Tempo, geringere Kosten und mehr Motivation für Menschen, die sich in Rethmar engagieren.

  • Bedarf statt Prestige

    Auch für Rethmar gilt: Erst Bedarf, dann Wunschprojekt. Öffentliche Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie den Menschen konkret nutzen: bei Infrastruktur, Grünpflege, Vereinen, Sicherheit, Begegnungsorten und praktischen Verbesserungen. Teure Prestigeprojekte dürfen nicht zulasten der Ortsteile gehen.

  • Wohnen, Familien und Lebensqualität

    Rethmar soll sich entwickeln können, wenn Bedarf besteht und der Ort es mitträgt. Neues Wohnen muss zur Infrastruktur, zum Ortsbild und zu den Menschen vor Ort passen. Wichtig ist, dass Familien, junge Menschen und Rückkehrer eine Perspektive haben und Entwicklung nicht am Ort vorbeigeplant wird.

  • Wirtschaft, Landwirtschaft und Selbstständige ernst nehmen

    Auch Rethmar lebt von Betrieben, Landwirtschaft, Selbstständigen und Menschen, die vor Ort arbeiten und investieren. Sie brauchen schnelle Verfahren, klare Ansprechpartner und eine Stadt, die ermöglicht statt ausbremst. Wer wirtschaftliche Aktivität stärkt, stärkt auch den Ortsteil, Vereine und Lebensqualität.