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FDP wählen heißt: Gepflegte Ortsteile statt Ausreden

Mit der FDP werden Grünflächen wieder gepflegt, Ortsräte stärker beteiligt und Naschwiesen gezielt statt Verwilderung angelegt.

Naschwiesen

Unser Vorschlag: Naschwiesen für die Artenvielfalt statt ungepflegte Grünstreifen 

Ungepflgter Grünstreifen

Kein Rasen zum Ausweichen — Kinder müssen auf der Straße gehen. 

Gepflegte Wege, ordentliche Grünflächen, saubere Plätze und funktionierende Treffpunkte sind keine Nebensache. Sie prägen jeden Tag, ob sich Menschen in ihrem Ort wohlfühlen. Genau hier erleben viele Bürgerinnen und Bürger aber, dass Sehnde nicht mehr so funktioniert, wie es einmal funktioniert hat.

Früher war vieles pragmatischer. Man wusste vor Ort, welche Flächen regelmäßig gepflegt werden müssen, wo nachgebessert werden muss und wer sich kümmert. Ortsräte, Vereine, Ehrenamtliche, Bauhof und örtliche Betriebe waren näher an den Problemen. Heute wird zu viel zentral im Rathaus gesteuert. Das Ergebnis sind lange Wege, unklare Zuständigkeiten und Flächen, die am Ende einfach liegen bleiben.

Mit einer starkten FDP wird sich das ändern.

Grünflächenpflege wieder ernst nehmen

Wir werden uns dafür sorgen, dass Grünflächen wieder sichtbar gepflegt werden. Meterhohes Gras darf nicht einfach als Artenvielfalt verkauft werden, wenn in Wahrheit Pflege, Zuständigkeit oder Kontrolle fehlen. Artenvielfalt ist wichtig. Aber sie braucht ein Konzept. Verwilderung ist kein Konzept.

Deshalb wollen wir klare Pflegeaufträge, klare Verantwortlichkeiten und mehr Mitsprache der Ortsräte. Vor Ort weiß man oft besser, welche Fläche regelmäßig gemäht werden muss, welche Fläche seltener gemäht werden kann und wo eine echte ökologische Aufwertung sinnvoll ist.

Grünstreifen sind auch Sicherheit

Gerade in den Dörfern wurden an vielen Straßen Grünstreifen nicht zufällig angelegt. Dort, wo es keinen Bürgersteig gibt, sind sie oft der einzige Ausweichraum für Fußgängerinnen und Fußgänger, wenn ein Auto kommt. Das betrifft besonders Kinder auf dem Schulweg, ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen.

Wenn dort das Gras einen halben Meter hoch steht, ist dieser Ausweichraum praktisch nicht mehr nutzbar. Dann wird aus schlechter Pflege ein Sicherheitsproblem. Wer über Grünflächen spricht, darf deshalb nicht nur über Optik reden. Es geht auch um Schulwege, Verkehrssicherheit und Alltagstauglichkeit in den Ortsteilen.

Mit der FDP werden solche Flächen wieder ernst genommen. Ortsräte sollen mitentscheiden, welche Grünstreifen regelmäßig gepflegt werden müssen, weil sie im Alltag genutzt werden. Nicht jede Fläche ist gleich. Manche Flächen können ökologisch aufgewertet werden. Andere müssen kurz gehalten werden, weil sie für Sicherheit und Wegeführung gebraucht werden.

Ortsräte sollen entscheiden

Mit der FDP sollen Ortsräte bei Grünpflege, Wegen, Plätzen, Spielplätzen und kleineren Maßnahmen mehr Verantwortung bekommen. Es darf nicht allein im Rathaus entschieden werden, ob eine Fläche alle zwei, drei oder vier Wochen gemäht wird. Wer im Ort lebt, kennt die Nutzung besser. Hierfür braucht es auch im Rathaus keine extra Stelle, mit jemanden der bestimmt welche Grünflächen gemäht werden sollen und welche nicht. 

Dafür brauchen Ortsräte echte Budgets und klare Zuständigkeiten. Dann kann vor Ort entschieden werden, ob Geld in bessere Pflege, eine Bank, einen Mülleimer, eine Naschwiese, eine kleine Reparatur oder einen Spielplatz fließt. Das schafft klare Verantwortung und mehr Kostendisziplin.

Bauhof verbindlich steuern

Der Bauhof muss liefern. Wenn Wege, Plätze oder Grünflächen nicht ordentlich gepflegt werden, muss sichtbar werden, warum. Mit der FDP soll der Bauhof klare Leistungsziele bekommen: Welche Fläche wird wann gepflegt? Welche Aufgaben bleiben liegen? Wo fehlt Struktur, Organisation oder Priorität?

Wenn Aufgaben dauerhaft nicht zuverlässig erledigt werden, müssen Ortsräte leichter örtliche Dienstleister einbinden können. Entscheidend ist nicht, welcher Fachdienst zuständig ist. Entscheidend ist, ob die Aufgabe sichtbar erledigt wird.

Naschwiesen statt meterhoher Verwilderung

Die Stadt begründet selteneres Mähen häufig mit Artenvielfalt und Insekten. Artenvielfalt ist wichtig. Aber meterhohe Grasbüschel ohne Konzept sind noch keine gute Umweltpolitik. Eine Fläche einfach liegen zu lassen, schafft oft weder Aufenthaltsqualität noch echten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger.

Wir wollen gezielte Naschwiesen statt ungepflegter Flächen. Eine Naschwiese besteht nicht nur aus hohem Gras. Sie kann Apfelbäume, Birnenbäume, Beerensträucher, Himbeeren, Johannisbeeren, Blühflächen, Schattenplätze und kleine Aufenthaltsbereiche enthalten. Bürgerinnen und Bürger können dort Obst pflücken, Kinder erleben Natur direkt, und Insekten finden Blüten, Nahrung und Lebensraum.

Das ist der Unterschied: Eine Naschwiese ist geplant, gepflegt und nutzbar. Sie verbindet Artenvielfalt mit einem echten Mehrwert für den Ortsteil. Sie sieht nicht nach Verwahrlosung aus, sondern nach bewusster Gestaltung.

Mit der FDP soll Sehnde nicht einfach weniger mähen und das dann schönreden. Wir wollen unterscheiden: Wo Grünflächen für Sicherheit, Schulwege und Ortsbild wichtig sind, müssen sie gepflegt werden. Wo Naturflächen sinnvoll sind, sollen sie gezielt als Naschwiesen gestaltet werden. Das ist besser für Insekten, besser für Bürgerinnen und Bürger und besser für unsere Ortsteile.

FDP wählen heißt: gepflegte Ortsteile mit echtem Nutzen

Mit der FDP werden Grünflächen, Wege, Spielplätze und öffentliche Plätze wieder als Kernaufgabe ernst genommen. Wir setzen auf klare Zuständigkeit, mehr Verantwortung für Ortsräte, messbare Arbeit des Bauhofs und gezielte Naschwiesen statt bloßer Verwilderung.

Grünstreifen an Straßen müssen dort gepflegt werden, wo sie für Schulwege und Verkehrssicherheit gebraucht werden. Naturflächen sollen dort entstehen, wo sie sinnvoll sind und Bürgerinnen, Bürgern und Insekten echten Mehrwert bieten.

Sehnde muss wieder gepflegter, verlässlicher und näher an den Menschen werden.

Sehnde kann mehr.