FDP wählen heißt: Keine Steuererhöhunge
Sehnde steht finanziell unter Druck. Die Schulden steigen, die Ausgaben wachsen und viele Projekte werden teurer als ursprünglich gedacht. Die Antwort von jeder anderen Partei außer der FDP lautet: Steuern erhöhen, neue Abgaben einführen und Bürgerinnen, Bürger sowie Unternehmen stärker belasten.
Mit der FDP wird es diesen einfachen Weg nicht geben.
Wir Freie Demokraten lehnen höhere Grundsteuern, höhere Gewerbesteuern und neue kommunale Abgaben ab. Auch eine Bettensteuer lehnen wir klar ab. Wer immer zuerst beim Bürger kassieren will, macht es sich zu einfach. Bevor die Stadt über neue Einnahmen nachdenkt, müssen zuerst die eigenen Ausgaben, Personalstrukturen und Projekte auf den Prüfstand.
Sehnde hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgaben und Prioritätenproblem. Genau deshalb braucht es eine starke FDP im Rat.
Keine höhere Grundsteuer. Keine höhere Gewerbesteuer. Keine neuen Abgaben
Mit uns wird die Grundsteuer nicht weiter erhöht. Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie Familien dürfen nicht zusätzlich belastet werden, nur weil die Stadt ihre Ausgaben nicht konsequent genug senkt. Höhere Grundsteuern treffen am Ende nicht nur Grundstückseigentümer, sondern wirken sich oft auch auf Mieten und Wohnkosten aus.
Auch eine höhere Gewerbesteuer lehnen wir ab. Unternehmen, Handwerk, Handel, Landwirtschaft, Gastronomie, Selbstständige und Mittelstand schaffen Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und Einnahmen für Sehnde. Wer diese Betriebe immer stärker belastet, schwächt am Ende den Standort und damit auch die finanzielle Grundlage der Stadt.
Unser Kurs ist klar: Nicht Bürger und Betriebe sollen die Rechnung zahlen. Die Stadt muss zuerst ihre Ausgaben in den Griff bekommen.
Bettensteuer verhindern
Eine Bettensteuer klingt auf den ersten Blick nach zusätzlichen Einnahmen. In der Praxis schafft sie aber neue Bürokratie, neue Kontrolle und zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Betriebe müssen erfassen, melden und abführen. Die Verwaltung muss prüfen, bearbeiten und kontrollieren. Am Ende entsteht eine Steuer, die mehr Aufwand und Ärger schafft, als sie Sehnde wirklich hilft.
Mit der FDP wird es keine Bettensteuer geben. Sehnde braucht keine neuen kleinen Sondersteuern, sondern eine ehrliche Ausgabenkritik.
Ausgaben senken statt Bürger belasten
Wenn die FDP gewählt wird, setzen wir zuerst bei den Ausgaben an. Wir werden beantragen, dass jede Stelle, jede Aufgabe und jedes größere Projekt auf Notwendigkeit, Nutzen und Wirtschaftlichkeit geprüft wird. Frei werdende Stellen dürfen nicht automatisch nachbesetzt werden. Aufgaben, die digitalisiert, zusammengelegt, gestrichen oder günstiger organisiert werden können, müssen neu geordnet werden.
Besonders wichtig ist der Abbau von Doppelstrukturen. Aufgaben, die bereits bei Region oder Land bearbeitet werden, muss Sehnde nicht zusätzlich mit eigenem Personal abbilden. Genau dort liegt Einsparpotenzial. Weniger doppelte Zuständigkeiten bedeuten weniger Personalaufwand, weniger Verwaltungskosten und kürzere Wege.
Auch Prestigeprojekte müssen gestoppt werden. Ein teurer Rathausneubau, eine Luxusfahrradgarage oder eine Neue Mitte als Verwaltungsprojekt passen nicht zu einer Stadt, die auf hohe Schulden zuläuft. Wer Steuererhöhungen vermeiden will, muss solche Projekte ehrlich infrage stellen.
Mehr Verantwortung vor Ort spart Kosten
Mit der FDP sollen Ortsräte echte Budgets bekommen und kleinere Maßnahmen selbst verantworten können. Das betrifft Grünflächen, Bänke, Mülleimer, Spielplätze, Wege, Treffpunkte, Naschwiesen oder Unterstützung für Vereine. Wenn vor Ort entschieden wird, wird oft schneller, günstiger und realistischer geplant.
Auch Vereine, Feuerwehren und Ehrenamt sollen wieder mehr selbst umsetzen können. Die Stadt soll Budget, Sicherheitsrahmen und rechtliche Vorgaben klären, aber nicht jede Eigeninitiative zentral ausbremsen. Mehr Vertrauen vor Ort bedeutet weniger Verwaltungsaufwand im Rathaus und mehr Kostendisziplin.
Unser Ziel: Schulden abbauen statt neue Schulden auftürmen
Sehnde muss wieder dahin kommen, Schulden zurückzuzahlen statt immer neue Schulden aufzubauen. Das geht nicht über immer neue Belastungen, sondern über einen klaren Kurswechsel: Rathauskosten senken, Personal kritisch prüfen, Prestigeprojekte stoppen, Aufgaben verlagern und Ausgaben ehrlich priorisieren.
Eine genaue Einsparsumme kann man seriös erst beziffern, wenn Stellenplan, Projekte und Aufgaben vollständig geprüft sind. Aber die Richtung ist klar: Jeder Euro, der im Rathaus, bei Doppelstrukturen und Prestigeprojekten eingespart wird, muss nicht über höhere Steuern bei Bürgern und Unternehmen geholt werden.
FDP wählen heißt: Belastungen verhindern
Mit der FDP gibt es keine höheren Grundsteuern, keine höhere Gewerbesteuer, keine Bettensteuer und keine neuen kommunalen Abgaben.
Wir setzen auf Ausgabendisziplin statt Steuererhöhungen. Auf Rathauskosten senken statt Bürger belasten. Auf wirtschaftliche Vernunft statt immer neue Forderungen nach mehr Geld.
Wer will, dass Sehnde seine Finanzen ordnet, ohne Bürger und Unternehmen weiter zur Kasse zu bitten, muss FDP wählen.
Sehnde kann mehr.