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FDP wählen heißt: Prestigeprojekte stoppen

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Mit der FDP haben Pflichtaufgaben Vorrang vor Prestige. Rathausneubau, Luxusfahrradgarage und teure Symbolpolitik stoppen.

Prestigeprojekte Stoppen

Sehnde steht vor hohen finanziellen Belastungen. Genau deshalb muss die Stadt ihre Prioritäten neu ordnen. Mit der FDP wird nicht weiter jedes Wunschprojekt geplant, während gleichzeitig Schulden steigen, Rathauskosten wachsen und grundlegende Aufgaben im Alltag liegen bleiben.

Für uns gilt: Erst Pflichtaufgaben, dann Wunschprojekte. Erst Bedarf, dann Schuldensenkung und dann Prestige. Erst solide Finanzierung, dann neue Ideenn

Rathausneubau stoppen

Mit der FDP werden die Pläne für ein Rathausneubau gestoppt. Ein Neubau für rund 59 Millionen Euro passt nicht in eine Zeit, in der Sehnde auf massive Schulden zuläuft. Bevor die Stadt ein neues Rathaus plant, müssen vorhandene Gebäude ehrlich geprüft, genutzt und saniert werden.

Das Bürgerbüro und der Anbau der Stadtwerke sind erst rund 25 Jahre alt. Solche Gebäude dürfen nicht vorschnell abgeschrieben werden, nur weil ein großer Neubau politisch bequemer erscheint. Eine Sanierung des bestehenden Rathauses liegt nach bisherigen Einschätzungen im einstelligen Millionenbereich. Genau deshalb muss sie Vorrang vor einem teuren Neubau haben.

Luxusfahrradgarage verhindern

Mit der FDP wird es keine teure Luxusfahrradgarage als Prestigeprojekt geben. Gute Fahrradabstellmöglichkeiten sind sinnvoll. Aber daraus darf kein überdimensioniertes Symbolprojekt werden, während an anderer Stelle Geld für Straßen, Grünflächen, Betreuung, Vereine oder Ortsteile fehlt.

Unser Ansatz ist klar: vorhandene Abstellmöglichkeiten prüfen, echten Bedarf feststellen und dann praktisch, günstig und bedarfsgerecht verbessern. Nicht jedes Problem braucht sofort ein neues Großprojekt. Der bestehende Fahrradkäfig kann einfach mit neuen Zugangsmöglichkeiten ausgestatten werden und bei Bedarf nach Norden erweitert werden.

Neue Mitte mit Investoren statt Rathausprojekt

Die Neue Mitte kann eine Chance für Sehnde sein. Aber sie darf nicht zum teuren Verwaltungsprojekt auf Kosten der Steuerzahler werden. Mit der FDP setzt der Rat die Leitplanken: Welche Nutzungen sind gewünscht? Was braucht die Innenstadt? Wie entsteht Aufenthaltsqualität? Welche Ziele verfolgt Sehnde?

Die Umsetzung soll über private Investoren, Wettbewerb und tragfähige Konzepte laufen. Investoren sollen eigene Ideen einbringen und wirtschaftliche Verantwortung übernehmen. Die Stadt soll den Rahmen setzen, nicht selbst zum teuren Entwickler werden.

Jedes Projekt bekommt einen Kostencheck

Mit der FDP wird jedes größere Vorhaben auf Bedarf, Kosten, Nutzen und Folgekosten geprüft. Es reicht nicht, ein Projekt politisch gut klingen zu lassen. Entscheidend ist, ob es notwendig ist, ob es bezahlbar ist und ob es den Menschen in Sehnde konkret nutzt.

Das gilt auch für kleinere Projekte. Wenn ein Spielplatz, eine Grünfläche oder eine öffentliche Anlage erneuert wird, muss die Frage lauten: Was brauchen die Menschen wirklich? Welche Lösung ist wirtschaftlich? Was kann vor Ort mitgedacht oder günstiger umgesetzt werden?

Ortsteile dürfen nicht für Prestige zahlen

Mit der FDP werden Ortsteile, Vereine, Feuerwehren und Familien nicht länger hinter Prestigeprojekten zurückgestellt. Geld muss zuerst dort wirken, wo Bürgerinnen und Bürger es jeden Tag merken: bei Wegen, Grünflächen, Spielplätzen, Feuerwehr, Betreuung, Vereinen, Verkehr und funktionierender Infrastruktur.

Prestigeprojekte binden Geld, Personal und politische Aufmerksamkeit. Sehnde braucht aber keine Symbolpolitik. Sehnde braucht eine Stadt, die ihre Pflichtaufgaben erfüllt.

Spielplatz Beispiel: Warum Verantwortung vor Ort Kosten senkt

Ein gutes Beispiel ist der Spielplatz in Rethmar. Vor rund 15 Jahren wurde dort ein Spielplatz durch bürgerschaftliches Engagement ermöglicht. Ein Bürger hat ihn gespendet, die Kosten lagen damals bei etwa 14.000 Euro.

Heute soll derselbe Bereich neu gemacht werden. Die Planung läuft zentral über das Rathaus, der Ortsrat gibt sein Votum ab, und plötzlich steht eine Summe von rund 140.000 Euro im Raum. Genau daran sieht man, was passiert, wenn Projekte immer weiter von der Ortsebene weggezogen werden.

Mit der FDP soll so etwas anders laufen. Wenn ein Ortsrat ein echtes Budget hat und selbst Verantwortung trägt, wird anders geplant. Dann wird gefragt: Was brauchen die Kinder wirklich? Was kann erhalten bleiben? Was kann günstiger erneuert werden? Welche Unterstützung gibt es vor Ort? Und was ist mit dem vorhandenen Budget wirklich machbar?

Das heißt nicht, an Sicherheit oder Qualität zu sparen. Aber es heißt, Kosten wieder ernst zu nehmen. Wer vor Ort selbst verantwortlich ist, lässt Projekte nicht automatisch größer, teurer und komplizierter werden.

FDP wählen heißt: Bedarf statt Prestige

Mit der FDP werden Projekte nicht danach bewertet, ob sie groß klingen, sondern ob sie notwendig, bezahlbar und nützlich sind.

Wir stoppen den Rathausneubau, verhindern eine Luxusfahrradgarage, entwickeln die Neue Mitte über Investoren statt neue Schulden und prüfen jedes Vorhaben auf Kosten und Nutzen. Vom Großprojekt bis zum Spielplatz gilt: Bedarf, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung müssen wieder Vorrang haben.

Sehnde kann mehr.