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FDP wählen heißt: Rathauskosten senken

Sehnde braucht keine neuen Belastungen für Bürger und Unternehmen. Sehnde braucht eine Verwaltung, die günstiger, schneller und effizienter arbeitet. Wir Freie Demokraten wollen Rathauskosten senken, Doppelstrukturen abbauen und Aufgaben wieder näher zu den Menschen bringen.

Digwa

Sehnde steht finanziell unter Druck. Die Schulden steigen, Projekte werden teurer und immer wieder wird über neue Belastungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen gesprochen. Für uns Freie Demokraten ist klar: Bevor über höhere Steuern oder neue Abgaben gesprochen wird, müssen zuerst die Kosten im Rathaus und in der Verwaltung auf den Prüfstand.

Sehnde hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgaben und Prioritätenproblem. Deshalb setzen wir uns für eine ehrliche Aufgabenkritik ein. Jede Stelle, jede Aufgabe und jede Struktur muss kontinuirlichdarauf geprüft werden, ob sie notwendig ist, ob sie wirtschaftlich ist und ob sie den Bürgerinnen und Bürgern wirklich nutzt.

Keine automatische Stellennachbesetzung

Wenn Stellen im Rathaus frei werden, darf nicht automatisch nachbesetzt werden. Zuerst muss geprüft werden: Wird diese Aufgabe wirklich noch gebraucht? Ist sie gesetzlich zwingend? Kann sie digital erledigt werden? Kann sie mit anderen Aufgaben zusammengelegt werden? Wird sie bereits an anderer Stelle bearbeitet? Dieses werden wir als starke FDP im Stadtrat prüfen und unnötige Neubesetzungen verhindern!

Unser Ziel ist ein gezielter Stellenabbau in der Rathausverwaltung. Nicht pauschal und nicht blind, sondern durch klare Prüfung von Aufgaben, Nutzen und Kosten. Eine Verwaltung muss funktionieren, aber sie darf nicht immer weiter wachsen, während Bürger und Unternehmen stärker belastet werden.

Doppelstrukturen abbauen

Viele Aufgaben werden nicht nur in Sehnde bearbeitet. Auch Region, Land und andere Ebenen haben eigene Zuständigkeiten, Programme, Fachstellen und Personal. Genau deshalb werden wir offenlegen, wo Sehnde zusätzliche Strukturen aufgebaut hat, obwohl Aufgaben bereits auf anderer Ebene bearbeitet werden.

Ein Beispiel ist der Bereich Klimaanpassung. Die Stadt Sehnde befasst sich mit Maßnahmen zur Klimaanpassung und natürlichem Klimaschutz. Gleichzeitig verfügt auch die Region Hannover über ein eigenes Klimaanpassungsmanagement, das unter anderem die Verankerung des Themas in der Verwaltung und in den Kommunen begleitet.

Auch bei Gleichstellung gibt es in Sehnde eigene Strukturen. Die Stadt führt eine Stabsstelle Gleichstellungsbeauftragte und beschreibt die Gleichstellung als kommunalen Aufgabenbereich. Wir sagen nicht: Pflichtaufgaben werden ignoriert. Wir sagen: Umfang, Projekte, Veranstaltungen, Beratungsstrukturen und Überschneidungen mit Region, Land oder externen Angeboten müssen ehrlich geprüft werden.

Unser Maßstab ist klar: Ist die Aufgabe gesetzlich zwingend? Muss Sehnde sie wirklich selbst in diesem Umfang erledigen? Gibt es Überschneidungen mit Region oder Land? Kann sie günstiger, digitaler, schlanker oder näher an den Menschen organisiert werden?

Verantwortung zurück auf die Ortsebene

Rathauskosten sinken nicht, wenn immer mehr zentral entschieden wird. Sie sinken, wenn Verantwortung tatsächlich abgegeben wird.

Heute laufen viele kleine Entscheidungen über das Rathaus: Grünflächenpflege, Bänke, kleine Maßnahmen im Ortsbild, Spielplätze, Wege, Vereinsfragen oder einfache Reparaturen. Das bindet Personal, verlängert Wege und macht vieles teurer als nötig.

Wir wollen Ortsräte mit echten Budgets ausstatten. Nicht symbolisch mit wenigen tausend Euro, sondern so, dass vor Ort kleinere Maßnahmen selbst verantwortet werden können. Dann entscheidet der Ortsrat, ob eine Fläche alle zwei, drei oder vier Wochen gemäht wird. Dann kann vor Ort entschieden werden, ob eine Bank, ein Mülleimer, eine kleine Reparatur oder eine Verbesserung am Spielplatz wichtiger ist.

Das schafft klare Verantwortung. Wenn der Ortsrat entscheidet, muss er sich auch vor Ort erklären. Und wenn das Rathaus Aufgaben abgibt, braucht es für diese Aufgaben auch weniger zentrale Verwaltung.

Vereine, Feuerwehren und Ehrenamt freier machen

Auch Vereine, Feuerwehren und Ehrenamt brauchen wieder mehr Vertrauen. Früher wurden viele Dinge mit Eigenleistung, Fachwissen und Unterstützung aus dem Ort umgesetzt. Heute wird zu viel zentral geprüft, vergeben und verwaltet. Das kostet Geld und bremst Menschen aus, die Verantwortung übernehmen wollen.

Natürlich bleibt die Stadt zuständig, wenn es um Sicherheit, Recht, große Investitionen oder Fachfragen geht. Aber nicht jede Kleinigkeit muss über ein Ticket, eine zentrale Vergabe oder lange Verwaltungswege laufen. Wer vor Ort Fachwissen hat und Verantwortung übernimmt, soll nicht unnötig ausgebremst werden.

Rathauskosten senken, nicht Bürger belasten.

Wir Freie Demokraten wollen eine Verwaltung, die dient statt sich selbst zu verwalten. Bürger, Vereine, Feuerwehren und Unternehmen brauchen schnelle Entscheidungen, klare Ansprechpartner und eine Stadt, die ermöglicht.

FDP wählen heißt konkret: keine automatische Nachbesetzung unnötiger Stellen, kritische Prüfung aller Aufgaben, Abbau von Doppelstrukturen, mehr Verantwortung auf der Ortsebene und sinkende Rathauskosten.

Wir lehnen höhere Grundsteuern, höhere Gewerbesteuern, neue kommunale Abgaben und eine Bettensteuer ab. Wer zuerst beim Bürger kassieren will, macht es sich zu einfach. Das Rathaus muss seine eigenen Kosten in den Griff bekommen